in der teton range zuhause

SKI LOCAL MIT DER FAMILIE WIRTH

auf ski tour mit den wirths

Die Teton Range gilt als die Geburtsstätte der amerikanischen Skitouren-Bewegung. Hier gibt es eine riesige Bandbreite an unterschiedlichstem Terrain und somit schier endlose Touren-Möglichkeiten. Der Gebirgszug liegt an der Grenze von Wyoming und Idaho und verläuft von Nord nach Süd.
Die Tour verläuft aber in der Togwotee Range im Norden von Jackson. Die Togwotee-Gegend wird bei SkitourengeherInnen immer beliebter. Der Name “Togwotee” kommt von den Shoshonen und heißt so viel wie: “von hier kannst du überall hingehen“. Unsere Tour hat uns auf einen rund 3.300 m hohen Gipfel geführt, der wirklich grandiose Aussichten auf all die Berge rundum bietet. Das Wetter war perfekt, der Schnee richtig gut und wir sind im Sonnenuntergang beim Truck abgeschwungen.

SKI LOCAL MIT DER WIRTH FAMILIE

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verantwortungsbewusstes skitourengehen mit kindern

5 TIPPS VON ADAM, ORTOVOX ATHLET UND ZWEIFACHER VATER

1. NUTZE DEINE SKI-COMMUNITY ALS QUELLE

Andere nach Rat zu fragen, kann super hilfreich sein. Suche dir Eltern, die ähnlich ticken wie du und plant zusammen Tage mit den Kids draußen. Hole dir Tipps von Eltern mit älteren Kindern, die schon seit ein paar Jahren mit ihnen zusammen auf Skitour gehen. Kinder haben mehr Spaß, wenn andere Kinder dabei sind und es ist unglaublich, wie viel sie voneinander lernen.

2. Involviere deine Kinder in die Tourenplanung

Selbst wenn sie noch jung sind, sollte man sie schon mit einbinden. Nimm dir die Zeit und besprecht gemeinsam die Route: wie lang sie ist, wie viel Höhenmeter es an dem Tag sein werden, ob es einen Gipfel, einen See oder ein anderes Ziel gibt. Lass sie nach dem Wetter schauen und besprecht, welche Bekleidung man am besten anzieht und einpackt.

Gebe ihnen vielleicht einen Kompass und eine Karte mit, so dass sie unterwegs immer wieder nachschauen können, wo ihr gerade seid. Sprecht mit ihnen auch über die Lawinenlage an dem Tag. All das hilft dabei, die Kinder einzubinden und sie werden sich als fixen Teil des Teams fühlen.

3. Sei geduldig und verständnisvoll

Kinder lernen noch und sie sind noch nicht so stark wie du. Also musst du dich anpassen. Wenn du die Kinder auf die 1.500-Höhenmeter-Tour mitnimmst, die du normalerweise mit deinen Freunden machst, wird keiner Spaß haben.

Sie werden sich im Laufe der Zeit steigern und eure Touren werden länger werden, aber jede Tour sollte ein Erfolgserlebnis sein. Keiner mag es, der oder die Langsamste zu sein und deshalb solltest du vorne auch ein gemütliches Tempo anschlagen, bei dem jede/r mitkommt – und scheue dich nicht, die Route anzupassen.

4. Sei nicht geduldig und verständnisvoll

Die Kids werden sich anfangs beschweren, wenn sie selbst aufsteigen müssen (vor allem, wenn ihre Freunde im Sessellift sitzen). Hier sind deine diktatorischen Elternfähigkeiten gefordert: mache ihnen klar, wer der Chef ist. Kinder sind alle unterschiedlich, aber ich habe nicht nur einmal gemerkt, dass man die erste Jammerhürde überwinden muss und dann läuft‘s.

Es ist ein schmaler Grat und du willst natürlich nicht, dass deine Kinder leiden, aber du wirst überrascht sein, was sie dann doch alles schaffen. Sei das Elternteil, das fragt “was ist machbar” und nicht ein Elternteil, das sich ständig Sorgen macht, ob das Kind scheitern könnte. Zu lernen, im Abseits unterwegs zu sein und sich auf seinen Körper zu verlassen baut immens viel Selbstvertrauen auf und darauf werden die Kids in allen Lebenslagen zurückgreifen können.

5. Plane deine Pausen und packe Snacks ein

Pausen, um zu essen und etwas zu trinken, sollte man etwa alle 45-60 Minuten einlegen. Die Kinder können ja eine Uhr tragen und sehen so genau, wann es Zeit wird zu verschnaufen. Natürlich kann man auch mal früher pausieren, aber die Einteilung hilft voranzukommen.
Ich würde lügen, wenn ich sage, dass die Verpflegung meine Stärke wäre, weil meine Frau in der Snack-Abteilung unübertroffen ist. Sie scheint immer das dabei zu haben, auf was die Kids gerade Lust haben.

Ein Profi-Tipp noch: Die besten Süßigkeiten (bei uns sind es die Gummischlangen) für Momente aufsparen, wo es besonders zäh wird.

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