Tasmania, ORTOVOX, Sustainability
Athlete: Team ORTOVOX
Photo: Franz Walter

Nachhaltigkeit

Ökologie – Soziales – Wirtschaft

Schutz ist der zentrale Markenkernwert bei ORTOVOX. Dabei bezieht sich Schutz nicht nur auf den Schutz durch unsere Produkte, sondern auch auf den Schutz des Menschen, der Umwelt und der Tierwelt.  Die Möglichkeiten Nachhaltigkeit im Unternehmen, bei unseren Lieferanten, auf unseren tasmanischen

 Wollfarmen oder am Berg zu leben sind vielfältig. Wir betrachten jegliches Engagement nicht als einmalige Aktion, sondern als dauerhafte Aufgabe die wir mit Überzeugung und Selbstverpflichtung verfolgen. Die nachfolgenden Meilensteine haben wir bereits umgesetzt und möchten sie dauerhaft verfolgen. 

FAIR WEAR FOUNDATION

FOKUS AUF DEN ARBEITSBEDINGUNGEN

Anforderungen der Fair Wear Foundation
Fair Wear Foundation Fair Wear Foundation

Seit Juli 2015 sind wir Mitglied bei der Fair Wear Foundation (FWF). Dabei handelt es sich um eine unabhängige Non-Profitorganisation, die kooperativ von  Handelsverbänden und Vertretern der Textilindustrie, Handelsvereinigungen sowie Nicht-Regierungsorganisationen geführt wird und das Ziel verfolgt, die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie weltweit zu verbessern. 

Dabei hat sie folgende Arbeitsrichtlinien definiert, die von den ORTOVOX Produktionsstätten umgesetzt werden sollten:

Frei Arbeitswahl

  • Keine Diskriminierung am Arbeitsplatz
  • Keine Ausbeutung durch Kinderarbeit
  • Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
  • Zahlung existenzsichernder Löhne
  • Angemessene Arbeitszeiten
  • Sichere und gesundheitsverträgliche Arbeitsbedingungen
  • Ein Rechtsverbindliches Arbeitsverhältnis

 

Die Fair Wear Foundation überprüft die Verbesserungen ihrer Mitglieder durch:

  • Jährliche Leistungsüberprüfung am Firmensitz (Fragebogen plus Interviews plus Dokumentenüberprüfung)
  • Auditierungen von Produktionsstätten
  • Beschwerdemöglichkeit der Arbeiter in den Fabriken.

 

Dem zu Grunde liegt ein 3-Jahresplan, der folgende Ziele definiert:

  • Nach einem Jahr müssen 40% der Produktion aus auditierten Produktionsstätten oder sogenannten Nicht-Riskoländer stammen
  • Nach zwei Jahren 60%
  • Nach drei Jahren 90% oder 100% 
  • ORTOVOX Produktionsstandorte

Derzeit besteht unsere textile Produktionskette aus 30 Betrieben in 10 Ländern. 65,5 % aller textilen Produkte stammen aus Europa. Bei der Auswahl der richtigen Produktionsstätte legen wir die Richtlinien der Fair Wear Foundation zu Grunde und arbeiten ausschließlich mit Betrieben zusammen, die unsere ethischen und moralischen Grundsätze teilen und für geeigneten Arbeitsbedingungen eintreten. Die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist ein fortwährender Prozess ohne Enddatum. Wir möchten diesen Weg entschlossen gehen, um auch künftig unsere Produkte mit gutem Gewissen tragen zu können! 


ORTOVOX SOCIAL REPORT

TRANSPARENZ IN DER TEXTILEN LIEFERKETTE

Unser erstmalig 2016 erschienener Social Report legt alle im Bereich CSR (Corporate Social Responsibility – unternehmerische Gesellschaftsverantwortung) durchgeführten Maßnahmen offen und gibt Ausblicke in die Zukunft. Neben Einblicken in die Lieferkette, erklären wir den Produktzyklus und informieren über die Ergebnisse von Lieferantenauditierungen.


BÜNDNIS FÜR NACHHALTIGE TEXTILIEN

VERBESSERUNGEN AN DER GESAMTEN LIEFERKETE DES TEXTIL- UND BEKLEIDUNGSSEKTOR

  • Bündnis für nachhaltige Textilien

Im Juni 2015 erfolgte unser Beitritt zum Bündnis für nachhaltige Textilien. Das Bündnis wurde 2014 gegründet und besteht aus Vertretern der Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Standortorganisationen und Gewerkschaften. Die Multi-Stakeholder Initiative hat das Ziel, die sozialen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette des Textil- und Bekleidungssektors kontinuierlich zu verbessern. Das Bündnis zählt mehr als 180 Mitglieder. Anfang 2017 wurde eine erste Roadmap erstellt mit Zielen im Bereich Chemikalienmanagement, Soziales und Naturfasern. Besonders engangierten wir uns in der Unterarbeitsgruppe Wolle.


EOCA

WELTWEIT AKTIV FÜR UMWELTSCHUTZ

  • EOCA: Weltweiter Umweltschutz der Outdoor-Industrie

Seit Sommer 2016 ist ORTOVOX Mitglied der European Outdoor Conservation Association (EOCA), die sich weltweit für den Umweltschutz einsetzt. Die Gruppe von Unternehmen aus der europäischen Outdoor-Industrie sammelt seit ihrer Gründung im Jahr 2006 Spenden für gemeinnützige Projekte. Dabei sind die Projekte nicht an geographische Grenzen gebunden: Von der Erstellung eines Umweltpfades in Nepal, Abfallbeseitigungsprojekte in Kirgisistan, den Schutz von Braunbären in Spanien bis zum Schutz von Torfmooren in Irland fördert die EOCA weltweit Projekte.


ORTOVOX Wool policy

SCHAFE IM MITTELPUNKT

Bereiche der ORTOVOX WOOL POLICY
Die Schafe im Fokus Alle ORTOVOX Farmen produzieren gemäß der WOOL POLICY

2013 haben wir uns dazu entschlossen unsere Merinowolle von sechs ausgewählten ORTOVOX Farmen in Tasmanien einzukaufen und nicht mehr am Großmarkt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war das Ziel maximale Transparenz an der Rohstoffquelle zu haben. Dazu gehört auch, dass die Farmer ihre Merinowolle gemäß unserer ORTOVOX WOOL POLICY produzieren. Folgende Punkte stellen wir hiermit sicher:

1. WOHLERGEHEN
Durch Bedingungen und Behandlung, die mentales Leiden vermeiden. So wird Mulesing beispielsweise auf keiner unserer sechs Farmen angewendet.

2. MEDIZINISCHE VERSORGUNG
Durch Vorsorge, schnelle Diagnose und Behandlung.

3. ARTGERECHTE TIERHALTUNG
Durch ausreichend Platz, saubere Einrichtungen und die Gesellschaft von Artgenossen.

4. KOMFORT UND SCHUTZ
Durch geeignete Umgebung mit Unterstand und einen komfortablen Ruhebereich.

5. FUTTERKONTROLLE
Durch ständigen Zugang zu Frischwasser und gesunde Kraft spendende Nahrung.

Erfahre mehr über unsere Merinofarmen im Naturparadies Tasmanien

SCHWEIZER WOLLE

REGIONALITÄT TRIFFT AUF SOZIALES ENGAGEMENT

  • Swisswool® - Merinowolle aus den Schweizer Alpen

Seit 2011 nutzen wir Schweizer Wolle als Füllmaterial für unsere Isolationsprodukte. Die sogenannten Swisswool® Produkte zeichnen sich durch ihren regionalen Ursprung, kurze Transportwege und vollständige Verarbeitung in Europa aus. Dazu wurden über die gesamte Schweiz verteilt 26 Sammelstellen eingerichtet, an denen selbst kleinste Wollbauern ihre Wolle gegen faire Bezahlung abliefern können. Durch die Swisswool®-Initiative wurde das totgeglaubte Wollhandwerk in der Schweiz wieder zum Leben erweckt.