2.5 Million vertical feet

2.5 Million vertical feet

Die Geschichte eines Weltrekordes – oder die Liebeserklärung eines Skitourengehers

Aaron Rice hat ein sonnengebräuntes Gesicht. Um die Augen – dort, wo die Skibrille sitzt – ist er blass. Er lächelt zurückhaltend, etwas erschöpft. In letzter Zeit war der Amerikaner viel auf Skitour – sehr viel sogar. Um genau zu sein: Über 2,5 Millionen Vertical Feet ist Aaron Rice mit Ski aufgestiegen. Und hat den Weltrekord im Skibergsteigen gebrochen.

In einem Jahr ist Aaron 2,5 Millionen Fuß auf Ski aufgestiegen. Das entspricht 762.000 Höhenmetern oder 216 Mal das Besteigen des Mount Everests vom Basislager bis zum Gipfel. Im Schnitt über 2.000 Höhenmeter pro Tag. Damit hat Aaron den sechs Jahre alten Weltrekord des Kanadiers Creg Hill brechen können.

2.5 Million ist die Geschichte eines Skitourengehers aus Utah, dessen Liebe zum Skitouren und zum Backcountry die eigenen Grenzen brechen ließ. 

 

 


  • 2.5 Million - Die Fakten

    DAS PROJEKT
    Neuer Weltrekord für Höhenmeter im Skibergsteigen innerhalb eines Jahres

    DISTANZ
    Insgesamt 762.000 hm, im Schnitt über 2.000 hm pro Tag

    ZEITRAUM
    Ein Jahr

    FREIZEIT
    1,5 Stunden pro Tag - zwischen Skitouren, Essen und Fahrt in die Berge

    MOTTO
    Ski Hard, Ski Fast, Ski Long

     

     

  • 330 Tage Schnee

    Um ein Jahr lang Skitouren gehen zu können, musste Aaron dem Schnee folgen. So kam es, dass er in Argentinien, Kalifornien, Chile, Colorado, Utah und Ore­gon an über 330 Tagen auf Skitour war.  Überragende Schnee-Bedingungen in Argentinien ließen ihn neue Motivation schöpfen – gerade als in seiner Heimat keiner mehr an das Skitourengehen gedacht hatte und er sein Ziel alleine verfolgen musste.

     

     

  • Herausforderungen

    Neben den alpinen Gefahren, unvorhersehbaren Wetterwechseln und der ein oder anderen Verletzung, war vor allem die mentale und körperliche Belastung für Aaron eine große Herausforderung „…desto schlechter sich der Körper fühlt, desto schwieriger ist es sich am Morgen zu motivieren“.

     

     


Grenzen verschieben

WAS HAT DICH DAZU MOTIVIERT JEDEN TAG - EGAL BEI WELCHEN BEDINGUNGEN - RAUSZUGEHEN, HÖHENMETER ZU SAMMELN UND DICH ZU VERAUSGABEN?
Die beste Antwort die mir einfällt, warum ich diese Herausforderung gesucht habe, ist wohl meine Liebe zum Skifahren. Ich wollte in einem Jahr einfach so ​​viel wie möglich Ski fahren und die schönsten Abfahrten hat man einfach im Backcountry, abseits von Trubel und überfüllten Pisten. Zufälliger Weise ist daraus halt auch ein Rekord entstanden. Abgesehen davon habe in dem Jahr so viele bessere Gründe gefunden, die wohl passender gewesen wären, um so ein Ziel zu verfolgen.


WAS WAR DER DENKWÜRDIGSTE MOMENT UND WARUM?

Ich denke der denkwürdigste Moment ging tatsächlich über eine längere Zeit. In den letzten Wochen des Jahres in Utah hat es über zweieinhalb Meter geschneit – besser geht es nicht. Jeder Tag bestand aus bodenlosem Powder und Skitouren mit guten Freunden.


WELCHE ROLLE HABEN DEINE FREUNDE GESPIELT, UM DEN REKORD ZU BRECHEN?

Ohne meine großartigen Freunde, mit denen ich viel auf Tour war, hätte ich auf keinen Fall den Rekord brechen können. Der härteste Monat war in Colorado im Juni, als niemand mehr Skitouren gegangen ist. Ich verbrachte viel Zeit alleine auf Touren mit miserablen Schneebedingungen. Ein Wendepunkt war dann Argentinien im Juli, wo ich wieder auf Gleichgesinnte traf.


WELCHE ERFAHRUNGEN UND SCHLÜSSE ZIEHST DU AUS DIESEM JAHR?

Die Einsicht, dass ich mehr Energie in meine Freunde und Familie um mich herum stecken muss. Ich bin zurück nach Vermont gezogen und versuche viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen und Freundschaften zu pflegen. Trotzdem finde ich natürlich noch die Zeit, um fast jeden Tag auf den Skiern zu stehen und diesen fantastischen Winter zu genießen. 

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