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Eben noch ein magischer Bergmoment - und im nächsten Augenblick passiert's: ein falscher Tritt, ein ausgerissener Griff oder ein wegrutschendes Rad beim Biken. Und plötzlich bist du mitten in einer Notsituation.

Dein Handeln ist jetzt entscheidend dafür, wie sich die Situation entwickelt.

Eben noch ein magischer Bergmoment - und im nächsten Augenblick passiert's: ein falscher Tritt, ein ausgerissener Griff oder ein wegrutschendes Rad beim Biken. 

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"Die große Faszination des Bergsports liegt in dem Erlebnis dieser unvergesslich schönen, mächtigen Landschaft, in der wir uns bewegen dürfen und die sowohl unsere Rücksichtnahme wie unsere stete Aufmerksamkeit fordert."

DR. HERMANN MEYER
Experte für Erste Hilfe und Notfallmanagement

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DR. HERMANN MEYER
Experte für Erste Hilfe und Notfallmanagement

Souverän handeln im Notfall

Jeder Sturz kann zur Herausforderung werden - mit der richtigen Vorbereitung und schnellen Entscheidungen schützt du dich und andere. Erhalte wichtige Informationen, wie du dich in bestimmten Notfallsituationen richtig verhältst und souverän erste Hilfe leisten kannst.

Kritisch oder nicht? Bin ich handlungsfähig?

Bei jedem Unfall und in jeder Notsituation solltest du dir zwei Fragen stellen:

Kritisch oder nicht? Bin ich handlungsfähig?

Bei jedem Unfall und in jeder Notsituation solltest du dir zwei Fragen stellen:

1. Ist die Person in einem kritischen Zustand?

Kommen wir als Ersthelfer zu einer verletzten Person müssen wir keine Diagnose stellen - dennoch sollten wir einschätzen können, ob sich die Person in einem lebensbedrohlichen oder bedrohlichen Zustand befindet. Hier einige der grundlegenden Punkte für eine kritische Situation der verletzten Person:

  • Nicht ansprechbar - auch bei vorhandener Atmung ist eine nicht ansprechbare Person in einem äußert kritischen Zustand
  • Atemnot / Atemprobleme - Bekommt die Person nur schlecht Luft, ist dies immer kritisch
  • Starker Blutverlust oder große offene Wunden - auch wenn ihr die Blutung erfolgreich gestoppt habt, ist die Person in einem kritischen Zustand
  • Starke oder schnell zunehmende Schmerzen
  • Veränderter oder nachlassender Bewusstseinszustand
  • Reduzierte Körpertemperatur der verletzten Person oder ein drohender Verlust der Körpertemperatur, den ihr mit den vorhandenen Mitteln nicht verhindern könnt.

Sind ein oder mehrere dieser Punkte erfüllt  sollten wir sofort versuchen professionelle Hilfe zu organisieren.

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1. Ist die Person in einem kritischen Zustand?

Kommen wir als Ersthelfer zu einer verletzten Person müssen wir keine Diagnose stellen - dennoch sollten wir einschätzen können, ob sich die Person in einem lebensbedrohlichen oder bedrohlichen Zustand befindet. Hier einige der grundlegenden Punkte für eine kritische Situation der verletzten Person:

  • Nicht ansprechbar - auch bei vorhandener Atmung ist eine nicht ansprechbare Person in einem äußert kritischen Zustand
  • Atemnot / Atemprobleme - Bekommt die Person nur schlecht Luft, ist dies immer kritisch
  • Starker Blutverlust oder große offene Wunden - auch wenn ihr die Blutung erfolgreich gestoppt habt, ist die Person in einem kritischen Zustand
  • Starke oder schnell zunehmende Schmerzen
  • Veränderter oder nachlassender Bewusstseinszustand
  • Reduzierte Körpertemperatur der verletzten Person oder ein drohender Verlust der Körpertemperatur, den ihr mit den vorhandenen Mitteln nicht verhindern könnt.

Sind ein oder mehrere dieser Punkte erfüllt  sollten wir sofort versuchen professionelle Hilfe zu organisieren.

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Auch ohne besondere Erste Hilfe Kenntnisse spüren wir, ob jemand Hilfe benötigt oder nicht. Sobald Euch eurer Bauchgefühl sagt, das sich die Person in einem kritischen oder bedrohlichen Zustand befindet, entscheidet euch unbedingt für den Notruf!

Auch ohne besondere Erste Hilfe Kenntnisse spüren wir, ob jemand Hilfe benötigt oder nicht. Sobald Euch eurer Bauchgefühl sagt, das sich die Person in einem kritischen oder bedrohlichen Zustand befindet, entscheidet euch unbedingt für den Notruf!

2. Bin ich oder sind wir auf externe Hilfe angewiesen oder haben wir die Lage durch unser Handeln im Griff?

Eine Erste Hilfe Situation kann für uns als Ersthelfer aus verschiedenen Gründen sehr fordernd und manchmal auch überfordernd sein. Ein frühes Anfordern von fremder Hilfe durch Anwesende Personen oder die professionelle Rettungskräfte ist nie ein Zeichen von Schwäche. Allein die Gewissheit, dass bald Hilfe kommt, führt zu einer Entspannung der Situation und schafft neue Handlungskapazitäten. 

Fragt euch also immer, ob ihr die Lage unter Kontrolle habt. Solltet ihr das Gefühl haben, dass die Kontrolle schwindet, ergreift die Initiative und organisiert euch Hilfe.

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2. Bin ich oder sind wir auf externe Hilfe angewiesen oder haben wir die Lage durch unser Handeln im Griff?

Eine Erste Hilfe Situation kann für uns als Ersthelfer aus verschiedenen Gründen sehr fordernd und manchmal auch überfordernd sein. Ein frühes Anfordern von fremder Hilfe durch Anwesende Personen oder die professionelle Rettungskräfte ist nie ein Zeichen von Schwäche. Allein die Gewissheit, dass bald Hilfe kommt, führt zu einer Entspannung der Situation und schafft neue Handlungskapazitäten. 

Fragt euch also immer, ob ihr die Lage unter Kontrolle habt. Solltet ihr das Gefühl haben, dass die Kontrolle schwindet, ergreift die Initiative und organisiert euch Hilfe.

Notfallmanagement

Erste-Hilfe Algorithmus

Der Alpine Erste Hilfe Algorithmus ist dein roter Faden im Notfall. Er hilft dir als ErsthelferIn, strukturiert vorzugehen – und gibt dir Sicherheit.

Durchatmen - 360° Ampelblick

Bevor du aktiv wirst, trete innerlich wie äußerlich einen Schritt zurück und atme tief durch. Nur wenn du einigermaßen ruhig bist, kannst du gute Entscheidungen treffen. Danach verschaffst du dir den Überblick über die Gesamtsituation. Teile die Umgebung in drei verschiedene Zonen ein:

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Gefahrenbereich

Kein Aufenthalt! Sofortrettung unter akzeptablem Risiko möglich? Wenn nicht, dann ausschließlich Notruf absetzen!

Teilsicherer Bereich

Aufenthalt so kurz wie möglich – notwendige Versorgung und Abtransport so schonend wie möglich.

Sicherer Bereich

Aufenthalt möglich – ausführliche Versorgung.

Wichtig: Wie bei einer Ampel im Straßenverkehr kann sich die Lage jederzeit ändern. Bewerte die Situation laufend neu und passe deine Handlungsstrategie an. Sobald du dir den Überblick verschafft hast gilt: erst deine eigene Sicherheit herstellen, dann die der Gruppe und schließlich die Gefahrenstelle absichern.

Sicherheit herstellen

Erst wenn die Sicherheit gewährleistet ist , solltest du die verletzte Person versorgen!

Erste Hilfe Algorithmus

Der Erste-Hilfe-Algorithmus ist ein klar strukturierter Ablauf, der dich Schritt für Schritt durch jede Unfallsituation auf dem Trail führt – egal ob auf Forstwegen, im Bikepark oder im alpinen Gelände. Er hilft dir, Maßnahmen nach ihrer Dringlichkeit zu priorisieren, einen kühlen Kopf zu bewahren und keine entscheidenden Schritte zu übersehen. Als roter Faden im Notfall gibt dir der Algorithmus Sicherheit und Orientierung – damit du auch nach einem Sturz oder Crash strukturiert, effizient und wirksam helfen kannst.

Erste Hilfe Algorithmus

Der Erste-Hilfe-Algorithmus ist ein klar strukturierter Ablauf, der dich Schritt für Schritt durch jede Unfallsituation auf dem Trail führt – egal ob auf Forstwegen, im Bikepark oder im alpinen Gelände. Er hilft dir, Maßnahmen nach ihrer Dringlichkeit zu priorisieren, einen kühlen Kopf zu bewahren und keine entscheidenden Schritte zu übersehen. Als roter Faden im Notfall gibt dir der Algorithmus Sicherheit und Orientierung – damit du auch nach einem Sturz oder Crash strukturiert, effizient und wirksam helfen kannst.

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Notruf 112

Wer im alpinen Gelände unterwegs ist, sollte im Notfall Erste Hilfe leisten können. Je nach Schwere der Situation ist es wichtig, sofort den Notruf abzusetzen: Die richtige Notrufnummer zu kennen, ist für BergsportlerInnen unerlässlich. Wähle 112 oder die im Handy intergierte Notruffunktion. Dein Handy verbindet sich dann automatisch mit dem nächstverfügbaren Netz, auch wenn dein eigener Anbieter keinen Empfang hat. Ist dennoch keine Verbindung möglich, gibt es an diesem Ort kein Netz. In diesem Fall hilft nur ein Standortwechsel. Für die genaue Ortung durch die Leitstelle sind GPS-Koordinaten sehr hilfreich. Falls du keinen Empfang hast, speichere die Koordinaten unbedingt ab, bevor du den Platz verlässt, um Hilfe zu holen.

Notruf 112

Wer im alpinen Gelände unterwegs ist, sollte im Notfall Erste Hilfe leisten können. Je nach Schwere der Situation ist es wichtig, sofort den Notruf abzusetzen: Die richtige Notrufnummer zu kennen, ist für BergsportlerInnen unerlässlich. Wähle 112 oder die im Handy intergierte Notruffunktion. Dein Handy verbindet sich dann automatisch mit dem nächstverfügbaren Netz, auch wenn dein eigener Anbieter keinen Empfang hat. Ist dennoch keine Verbindung möglich, gibt es an diesem Ort kein Netz. In diesem Fall hilft nur ein Standortwechsel. Für die genaue Ortung durch die Leitstelle sind GPS-Koordinaten sehr hilfreich. Falls du keinen Empfang hast, speichere die Koordinaten unbedingt ab, bevor du den Platz verlässt, um Hilfe zu holen.

Apps für den Notfall

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What3Words ermöglicht Standortbestimmung über GPS-Koordinaten oder drei eindeutige Wörter

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SOS-EU-ALP verbindet den / die MelderIn mit der Leitstelle und übermittelt automatisch GPS-Koordinaten und Handynummer (Bayern, Tirol und Südtirol)

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WhereAreU Italien, Südtirol, Ligurien, Lombardei, Aosta und weitere

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Stark blutende Wunde? Eine stark blutende (fließend oder pulsierend) Wunde ist lebensbedrohlich und MUSS sofort gestoppt werden. Dies geschieht unabhängig davon, ob die verunfallte Person bei Bewusstsein ist oder nicht . Hierfür ist der Druckverband die beste Methode. Es gilt: Druck stoppt jede Blutung! Wenn keine anderen Handlungsmöglichkeiten bestehen, solltest du manuelle Kompression auf die Wunde ausüben! Im Idealfall unter Beachtung des Eigenschutzes und einem möglichst sauberen Abdecken der Wunde.

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Neben den klar erkennbaren offenen Blutungen kann es auch bei Stürzen mit hohem Energieeintrag zu inneren Blutungen kommen. Weil sie initial häufig unerkannt bleiben, sind sie sehr gefährlich, kommen aber nur selten vor. Oft weisen nur die Schocksymptome in Verbindung mit dem Unfallhergang darauf hin. Wieviel Blut im Falle einer inneren Blutung in das jeweilige Körperteil fließen kann, zeigt dieses Bild.

Unsere Blutmenge entspricht etwa 8 % des Eigengewichts. Ab einem Blutverlust von 15 % wird die Situation lebensbedrohlich. Ein Mensch mit 70 kg Körpergewicht hat rund 5 l Blut im Körper, damit kämpft er ab ca. 750 ml Blutverlust um sein Leben.

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Neben den klar erkennbaren offenen Blutungen kann es auch bei Stürzen mit hohem Energieeintrag zu inneren Blutungen kommen. Weil sie initial häufig unerkannt bleiben, sind sie sehr gefährlich, kommen aber nur selten vor. Oft weisen nur die Schocksymptome in Verbindung mit dem Unfallhergang darauf hin. Wieviel Blut im Falle einer inneren Blutung in das jeweilige Körperteil fließen kann, zeigt dieses Bild.

Unsere Blutmenge entspricht etwa 8 % des Eigengewichts. Ab einem Blutverlust von 15 % wird die Situation lebensbedrohlich. Ein Mensch mit 70 kg Körpergewicht hat rund 5 l Blut im Körper, damit kämpft er ab ca. 750 ml Blutverlust um sein Leben.

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Sofort Notruf absetzen!
Auch wenn nur ein leiser Verdacht besteht – hier zählt jede Minute. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Bis Rettung eintrifft, sorge dafür, dass die verletzte Person so bequem wie möglich liegt, warm eingepackt ist und sich gut aufgehoben fühlt. Dabei ist das Wärmemanagement entscheidend. Zum einen führt ein hoher Blutverlust zu einem Abfall der Körpertemperatur und zum anderen wird bei einem Abfall der Körpertemperatur die Gerinnungsfähigkeit des Blutes drastisch verschlechtert. Sollte die verletzte Person bewusstlos werden, wird sie bei regelmäßiger Atmung in die Seitenlage gebracht ansonsten reanimiert.

Sofort Notruf absetzen!
Auch wenn nur ein leiser Verdacht besteht – hier zählt jede Minute. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Bis Rettung eintrifft, sorge dafür, dass die verletzte Person so bequem wie möglich liegt, warm eingepackt ist und sich gut aufgehoben fühlt. Dabei ist das Wärmemanagement entscheidend. Zum einen führt ein hoher Blutverlust zu einem Abfall der Körpertemperatur und zum anderen wird bei einem Abfall der Körpertemperatur die Gerinnungsfähigkeit des Blutes drastisch verschlechtert. Sollte die verletzte Person bewusstlos werden, wird sie bei regelmäßiger Atmung in die Seitenlage gebracht ansonsten reanimiert.

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Kontrolle der Vitalfunktionen & schnelles
Handeln im Ernstfall

Ist eine Person nicht ansprechbar, muss in jedem Fall der Notruf abgesetzt und die Atmung kontrolliert werden! Das Ergebnis ist entweder „normale Atmung vorhanden“ oder „keine oder keine normale Atmung vorhanden“ und bestimmt das weitere Vorgehen!

Überprüfung der Atmung

Ist eine Person nicht ansprechbar, muss in jedem Fall der Notruf abgesetzt und die Atmung kontrolliert werden! Das Ergebnis ist entweder „normale Atmung vorhanden“ oder „keine oder keine normale Atmung vorhanden“ und bestimmt das weitere Vorgehen! Im Rahmen der Ersten Hilfe wird ausschließlich die Atmung der verletzten Person kontrolliert – der Puls wird nicht gefühlt.

Atemwege

1. Dreh die Person vorsichtig auf den Rücken. 

2. Eine Mundraumkontrolle wird in der Ersten Hilfe nicht mehr durchgeführt. Ausnahme: Sind die Atemwege offensichtlich durch Fremdkörper verlegt, müssen diese unbedingt entfernt werden. Damit Erbrochenes abfließen kann, wird der Kopf vorsichtig zur Seite gedreht und der Mund geöffnet. Bei Lawinenverschütteten muss der Mundraum sofort von Eis und Schnee befreit werden! 

3. Bevor du die Atmung prüfst, überstrecke den Kopf – so verhinderst du, dass die erschlaffte Zunge die Atemwege blockiert. Wichtig: Dazu musst du den Helm abnehmen, denn mit Helm lässt sich der Kopf nicht ausreichend überstrecken.

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Atemwege

1. Dreh die Person vorsichtig auf den Rücken. 

2. Eine Mundraumkontrolle wird in der Ersten Hilfe nicht mehr durchgeführt. Ausnahme: Sind die Atemwege offensichtlich durch Fremdkörper verlegt, müssen diese unbedingt entfernt werden. Damit Erbrochenes abfließen kann, wird der Kopf vorsichtig zur Seite gedreht und der Mund geöffnet. Bei Lawinenverschütteten muss der Mundraum sofort von Eis und Schnee befreit werden! 

3. Bevor du die Atmung prüfst, überstrecke den Kopf – so verhinderst du, dass die erschlaffte Zunge die Atemwege blockiert. Wichtig: Dazu musst du den Helm abnehmen, denn mit Helm lässt sich der Kopf nicht ausreichend überstrecken.

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Atmung

1. Nähere dich mit deinem Gesicht dem Gesicht der verletzten Person und richte den Blick auf Brustkorb/Bauch. Jetzt gilt: Sehen – Hören – Fühlen! 

2. Sehen: Bewegt sich der Brustkorb? 

3. Hören: Hörst du die Atmung? 

4. Fühlen: Fühlst du einen warmen Luftstrom aus Mund oder Nase der verletzten Person? Die Atmung sollte nicht länger als 10 Sekunden überprüft werden.

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Atmung

1. Nähere dich mit deinem Gesicht dem Gesicht der verletzten Person und richte den Blick auf Brustkorb/Bauch. Jetzt gilt: Sehen – Hören – Fühlen! 

2. Sehen: Bewegt sich der Brustkorb? 

3. Hören: Hörst du die Atmung? 

4. Fühlen: Fühlst du einen warmen Luftstrom aus Mund oder Nase der verletzten Person? Die Atmung sollte nicht länger als 10 Sekunden überprüft werden.

Die Atmung sollte nicht länger als 10 Sekunden überprüft werden. Eine Ausnahme gilt hier bei Lawinenverschütteten – hier darf die Atemkontrolle etwas länger dauern. Bei fehlender Atmung, sehr seltenen oder sehr unregelmäßigen Atemzügen oder Schnappatmung muss mit der Reanimation begonnen werden.

Achtung: Eventuelle starke Blutungen müssen sofort gestoppt werden und haben oberste Priorität, noch vor der Atemkontrolle!

Stabile Seitenlage

Nicht ansprechbar und normale Atmung

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Ist die verunfallte Person bewusstlos, hat aber eine normale Atmung, dann wird sie in die Seitenlage gebracht. Die Seitenlage stellt sicher, dass die Atemwege frei bleiben und Erbrochenes oder Blut ablaufen kann. Die verletzte Person wird so vor dem Ersticken geschützt. 

 Ein Notruf ist unverzüglich abzusetzen!

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Ist die verunfallte Person bewusstlos, hat aber eine normale Atmung, dann wird sie in die Seitenlage gebracht. Die Seitenlage stellt sicher, dass die Atemwege frei bleiben und Erbro chenes oder Blut ablaufen kann. Die verletzte Person wird so vor dem Ersticken geschützt. 

 Ein Notruf ist unverzüglich abzusetzen!

Stabile Seitenlage – Schritt für Schritt 

1. Knie dich talseitig neben die bewusstlose Person. 

2. Lege den – dir nahen – Arm auf deiner Seite im 90°-Winkel ab. 

3. Winkle das gegenüberliegende Bein am Knie an und halte es fest. 

4. Fasse die gegenüberliegende Hand, lege den Handrücken an die dir zugewandte Wange und halte ihn dort. 

5. Dreh die Person kontrolliert über das Knie zu dir herüber. 

6. Zieh deine Hand vorsichtig unter dem Kopf heraus – die Person liegt nun auf ihrem eigenen Handrücken. 

7. Neige den Kopf nach hinten. 

8. Öffne den Mund leicht – er sollte tiefer als der Magen liegen, damit Blut oder Erbrochenes ablaufen kann. (Gerade im alpinen Gelände besonders wichtig!) 

9. Pack die Person warm ein und sprich beruhigend mit ihr.

Auch in der Seitenlage gilt: Atmung regelmäßig kontrollieren – mindestens alle 20 Sekunden! Ein Atemstillstand kann jederzeit eintreten.

Reanimation

Beim Auffinden einer nicht ansprechbaren Person muss immer der Notruf abgesetzt werden. Wenn keine normale Atmung fest gestellt werden kann, erfolgt unmittelbar die Herz-Lungen-Wiederbelebung, um die Sauerstoffversorgung des Gehirns zu gewährleisten. Die Herz-Lungen-Wiederbelebung bezeichnet eine Kombination aus Herzdruckmassage und Beatmung im Verhältnis von 30 : 2.

Herzdruckmassage und Beatmung 

1. Knie dich auf Brustkorbhöhe neben die leblose Person und lege ihren Oberkörper frei. 

2. Platziere den Handballen einer Hand auf der Mitte der Brust (untere Hälfte des Brustbeins). Die zweite Hand legst du darüber. Die Schultern sind senkrecht über den Händen, die Arme durchgestreckt. 

3. Drück den Brustkorb mit deinem Körpergewicht 5-6 cm tief ein – dabei kräftig und schnell drücken! Nach jedem Druck den Brustkorb komplett entlasten. 

4. Wiederhole die Herzdruckmassage mit einer Frequenz von 100-120 Mal pro Minute (fast 2× pro Sekunde). 

5. Nach 30 Herzdruckmassagen folgen 2 Beatmungen: Hierzu mit einer Hand die Nase verschließen, die andere liegt am Kinn und neigt den Kopf nach hinten. Schließlich normal einatmen und dann die Lippen um den Mund der verunfallten Person schließen und normal ausatmen.

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Herzdruckmassagen und Beatmungen im Verhältnis 30 : 2 werden so lange durchgeführt bis professionelle Hilfe eingetroffen ist oder die helfende Person erschöpft ist.

MERKE! Wärmemanagement muss frühzeitig beginnen – noch bevor die verletzte Person Kälte spürt. Mit Erste-Hilfe-Materialien lässt sich verlorengegangene Körperwärme nicht zurückgewinnen. Eine Rettungsdecke reflektiert zwar Wärme, erzeugt aber keine eigene. Daher gilt: Auskühlen unbedingt so früh wie möglich verhindern

Folgenden Punkte sollten bedacht werden:

1. Verletzte Person an einen möglichst warmen Ort bringen

2. Vor Wind schützen

3. Bodenkontakt minimieren und besser sitzen als liegen (z.B. auf Rucksäcken oder Ski)

4. Bei nasser Kleidung Rettungsdecke als Dampfsperre verwenden. (Ein Kleidungswechsel ergibt nur Sinn, wenn trockene Kleidung verfügbar ist. Im Freien kann ein Wechsel die Körpertemperatur stark senken – unbedingt vermeiden.)

5. Rettungsdecke in Windel- oder Wickeltechnik verwenden

6. Warme Getränke zuführen

7. Ein Rucksackbett bauen – Biwaksack und vorhandene Ausrüstungsgegenstände nutzen

8. Aktiven Wärmeerhalt einsetzen, wenn vorhanden (z. B. Ready Heat Decke oder Einweg-Wärmekissen)

9. Regelmäßiger Check und Verbesserung der bereits durchgeführten Maßnahmen!

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Folgenden Punkte sollten bedacht werden:

1. Verletzte Person an einen möglichst warmen Ort bringen

2. Vor Wind schützen

3. Bodenkontakt minimieren und besser sitzen als liegen (z.B. auf Rucksäcken oder Ski)

4. Bei nasser Kleidung Rettungsdecke als Dampfsperre verwenden. (Ein Kleidungswechsel ergibt nur Sinn, wenn trockene Kleidung verfügbar ist. Im Freien kann ein Wechsel die Körpertemperatur stark senken – unbedingt vermeiden.)

5. Rettungsdecke in Windel- oder Wickeltechnik verwenden

6. Warme Getränke zuführen 

7. Ein Rucksackbett bauen – Biwaksack und vorhandene Ausrüstungsgegenstände nutzen 

8. Aktiven Wärmeerhalt einsetzen, wenn vorhanden (z. B. Ready Heat Decke oder Einweg-Wärmekissen)

9. Regelmäßiger Check und Verbesserung der bereits durchgeführten Maßnahmen!


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Wickeltechnik 

Mit der Wickeltechnik kann man mit einer Rettungsdecke den gesamten Oberkörper abdecken. Die Technik funktioniert auch sehr gut, wenn keine Jacke getragen wird. Der Nachteil: Im Liegen erfordert das Anlegen der Wickeltechnik Übung und durch das Öffnen der Jacke beim Anlegen kann die verletzte Person et was Körperwärme verlieren.

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Windeltechnik 

Die Windeltechnik ist sowohl im Stehen als auch liegen sehr gut anzuwenden ohne die Jacke öffnen zu müssen. Bei großen Menschen wird die Vorderseite des Oberkörpers möglicherweise nicht optimal geschützt.

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Grundsätzlich gilt: Es ist nicht immer notwendig, den Helm sofort abzunehmen. Wenn es die Situation zulässt, kann es aber sinnvoll sein, den Kinnriemen zu öffnen, damit die Person besser atmen kann. Besonders wichtig beim Mountainbiken: Nach einem schweren Sturz solltest du den Helm immer auf Schäden prüfen, bevor es weitergeht. Ein beschädigter Helm muss sofort ersetzt werden, da er keinen ausreichenden Schutz mehr bietet. Schäden am Helm sind außerdem ein Hinweis auf eine hohe Sturzenergie mit Kopfbeteiligung – und damit ein Signal, die gestürzte Person besonders aufmerksam zu beobachten.

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Da der Kopf mit Helm nicht ausreichend überstreckt werden kann, muss der Helm bei folgenden Erste-Hilfe- Maßnahmen immer abgenommen werden:

1. Atemkontrolle

2. Seitenlage – Sicherung der Atemwege

3. Reanimation

Tipp: Bitte die verletzte Person, den Helm selbst abzunehmen. Schon dabei bekommst du wertvolle Hinweise auf ihren Zustand:
→ Kann sie die Handlung problemlos ausführen, spricht das für ausreichend Koordination und Bewegungsfreiheit.
→ Zeigen sich Einschränkungen, könnte die Beweglichkeit oder die motorische Kontrolle beeinträchtigt sein.

Wenn möglich solltest du die Helmabnahme immer in der 2-Helfer-Methode durchführen:

Eine mögliche Wirbelsäulenverletzung kann durch eine gewissenhafte Helmabnahme nicht verschlimmert werden! Bei nicht ansprechbaren Personen zählt sie bereits zu den lebensrettenden Maßnahmen und ist unabhängig vom Verletzungsmuster in jedem Fall durchzuführen!

Beachte diese drei wichtigen Punkte:

1. Zeitfenster für Nähen
Wunden, die genäht werden sollten, müssen innerhalb von max. 6 Stunden ärztlich versorgt werden – je früher, desto besser! Danach sind die Wundränder so weit verheilt, dass ein einfaches Nähen nicht mehr möglich ist. 

2. Auf versteckte Verletzungen achten
Eine Wunde kann rein äußerlich wirken – z. B. eine Kopfplatzwunde. Doch sie kann auch ein Hinweis auf ein Schädel-Hirn-Trauma sein. Achte deshalb auf weitere Auffälligkeiten! Spätestens bei schwereren Symptomen gilt: Tour beenden und Notruf absetzen.

3. Fremdkörper entfernen und Wunde desinfizieren
Die Wunde desinfizieren und daraus kleine Fremdkörper entfernen, muss mit der entsprechenden Fachkenntnis durchgeführt werden. Bei sogenannten Pfählungsverletzungen, also Gegenständen die im Körper stecken, dürfen diese auf keinen Fall durch den Ersthelfenden entfernt werden. Stattdessen müssen diese stabilisiert und möglichst sauber abgedeckt werden. Für die Verwendung von Desinfektionsmittel lasst euch im Vorfeld fachlich beraten

Achtung: Das Entfernen von Fremdkörpern aus der Wunde einer verletzten Person – auch kleine Steinchen – und das Verwenden von Desinfektionsmitteln, Salben, Tinkturen, Sprays o.ä. kann je nach Land nur medizinischem Fachpersonal vorbehalten und für den Ersthelfer verboten sein.

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1. Selbstschutz /Blutungsstärke bewerten

Auch wenn die Wunde nicht stark blutet, steht der Selbstschutz an erster Stelle: Immer Einmal handschuhe anziehen! Es werden leicht und stark blutende Wunden unterschieden. Stark blutende Wunden (stetig laufend oder pulsierend) sind lebensbedrohlich und müssen sofort verbunden werden. Ein regulärer Verband reicht hier nicht aus, hier wird ein Druckverband benötigt.

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2. Wunde verbinden

Ist eine leicht blutende Wunde verschmutzt, kann sie oberflächlich mit einer Kompresse gesäubert, oder mit sauberem Wasser ausgewaschen werden. Anschließend wird eine weitere sterile Kompresse direkt auf die Wunde gelegt und mit einer Mullbinde und einem Tapestreifen fixiert. Da sich Verbände am Kopf wegen der Haare und der Kopfform oft schlecht fixieren lassen, wird zuerst horizontal über die Wundauflage gewickelt, dann zwei vertikale Wicklungen über das Kinn zum Fixieren und zum Abschluss noch einmal horizontal.

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3. Achtung bei der Verwendung von Wundnahtstreifen

Wundnahtstreifen eignen sich sehr gut zur Versorgung von klaffenden Schnitt- und Platzwunden. Hierzu muss der Wundrand trocken und sauber sein. Die Wundränder werden dann zusammengedrückt und quer zur Schnittrichtung zugeklebt. Nach dem Wundverschluss ist zwingend ein Arzt (< 6 Stunden) aufzusuchen, da eine ordnungsgemäße Nachbehandlung obligatorisch ist. Nur so können schmerzhafte Entzündungen oder sogar lebensbedrohliche Blutvergiftungen vermieden werden

Heilt eine Wunde in den Tagen nach der Verletzung nicht langsam ab, sondern zeigt rote Ränder, wird heiß oder schwillt an, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Äußere Verletzungen behandeln

Durch einen Sturz, Aufprall an der Wand, Anprall am Fels oder durch Steinschlag kann es zu Verletzungen am gesamten Körper kommen – vom Kopf über die Arme, den Rücken, den Brust- oder Bauchbereich bis zu den Füßen. Dabei können Bänder gedehnt oder gerissen, Knochen gebrochen sowie Muskeln oder Blutgefäße verletzt werden.

Handgelenkbruch

Beim Bergsteigen oder Mountainbiken kann es durch einen Sturz oder Anprall schnell zu einem Arm- oder Handgelenkbruch kommen. Solche Brüche sind sehr schmerzhaft. Die Tour ist damit beendet und es muss entschieden werden, ob die Rettung zu alarmieren ist oder eigenständig abgestiegen werden kann.

Vorsicht: Weist der Arm oder das Handgelenk eine abnorme Fehlstellung auf, darf diese nicht wieder ausgerichtet werden. Diese Maßnahme ist aufgrund der Komplexität und den möglichen Schäden nur den ÄrztInnen vorbehalten! Auch ein Schienen wird dann kaum möglich sein.

Rippenverletzung

Durch einen Sturz auf den Brustkorb können die Rippen verletzt werden. Die Verletzungen können von einer leichten Rippenprellung bis hin zu mehreren gebrochenen Rippen reichen.

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1. Unfallhergang bewerten

Eine Rippenverletzung geht neben den Schmerzen auch häufig mit Atemproblemen einher, weil ein tiefes Einatmen die Schmerzen verstärkt. Das Gehen mit einer Rippenverletzung ist ebenfalls schmerzhaft.


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2. Stützverband anlegen

Als ErsthelferIn hast du wenige Möglichkeiten, direkt zu helfen. Hast du eine breite elastische Binde dabei (am besten selbstklebend), kannst du sie um den nackten Brustkorb wickeln. Das wirkt wie ein Stützverband und kann die Schmerzen etwas lindern – besonders dann, wenn ein Abstieg unbedingt notwendig ist.

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3. Wenn nötig Notruf absetzen

Treten starke Schmerzen und/oder eine eingeschränkte Atmung auf, setze sofort den Notruf ab und warte auf die professionelle Rettung.

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1. Unfallhergang bewerten

Eine Rippenverletzung geht neben den Schmerzen auch häufig mit Atemproblemen einher, weil ein tiefes Einatmen die Schmerzen verstärkt. Das Gehen mit einer Rippenverletzung ist ebenfalls schmerzhaft.

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2. Stützverband anlegen

Als ErsthelferIn hast du wenige Möglichkeiten, direkt zu helfen. Hast du eine breite elastische Binde dabei (am besten selbstklebend), kannst du sie um den nackten Brustkorb wickeln. Das wirkt wie ein Stützverband und kann die Schmerzen etwas lindern – besonders dann, wenn ein Abstieg unbedingt notwendig ist.

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3. Wenn nötig Notruf absetzen

Treten starke Schmerzen und/oder eine eingeschränkte Atmung auf, setze sofort den Notruf ab und warte auf die professionelle Rettung.

Internistische Probleme

Internistische Probleme sind körperliche Beschwerden ohne äußere Verletzung, wie z. B. Kreislaufprobleme, Unterkühlung oder Herz-Kreislauf-Themen – also alles, was dir auch ohne Sturz auf dem Bike plötzlich Probleme machen kann.

Herzinfarkt

Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in Deutschland – und die zweithäufigste am Berg.

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1. Symptome erkennen 

Es gibt viele Symptome, die auf einen Herzinfarkt hinweisen können. Typisch sind: Druck auf der Brust, ausstrahlende diffuse Schmerzen in die linke Schulter und Arm, Atemprobleme bis zur Atemnot und Schocksymptome (blass und kaltschweißig). Beschwerden wie ausstrahlender Schmerz in den Bauchraum, den Rücken, die rechte Schulter, den Kiefer oder Übelkeit können ebenfalls auf einen Herzinfarkt hinweisen.

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2. Notruf absetzen 

Bei Verdacht auf Herzinfarkt solltest du sofort einen ein Notruf absetzen. Der schnelle Transport in eine Klinik hat Priorität und erhöht die Genesungschancen.

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3. Bekleidung und Gurte öffnen

Hat die betroffene Person einengende Kleidung an, öffne sie am Hals. Lockere oder öffne auch den Hüft- und Brustgurt des Rucksacks. Falls ein Klettergurt getragen wird, ziehe diesen möglichst ganz aus oder lockere ihn zumindest. Die Person sollte, wenn möglich, sitzend gelagert oder liegend mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden.

Hitzeerschöpfung

Am Berg wird oft vergessen, regelmäßig Pausen zu machen und zu trinken. Teilweise wird sogar aus Gewichtsgründen keine oder nur eine kleine Trinkflasche mitgenommen. Besonders an sehr heißen Tagen, wenn jemand stark schwitzt oder sich körperlich stark anstrengt, kann diese mangelnde Flüssigkeitszufuhr zu einer Hitzeerschöpfung / Dehydrierung führen.

Kreislaufprobleme

Besonders Erschöpfungszustände, die durch körperliche Anstrengungen entstehen, können Kreislaufprobleme verursachen. Wurde beispielsweise zu wenig getrunken und gegessen oder wurden kaum Pausen gemacht kann sich das auf den Kreislauf auswirken.

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"Die große Faszination des Bergsports liegt in dem Erlebnis dieser unvergesslich 
schönen, mächtigen Landschaft, in der wir uns bewegen dürfen und die sowohl
unsere Rücksichtnahme wie unsere stete Aufmerksamkeit fordert." 

DR. HERMANN MEYER
Experte für Erste Hilfe und Notfallmanagement

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