„The harder you try, the more you learn. And sometimes at the end, you get the reward."
Max Draeger, Fotograf & ORTOVOX Ambassador

FABIO KECK UND MAX DRAEGER: DIE MEISTER DER IMAGE-SHOOTINGS
Fabio Keck und Max Draeger sind die treibenden Kräfte hinter unseren beeindruckenden Image-Shootings. Fabio übernimmt die Rolle des Producers, während Max als Fotograf hinter der Kamera steht. Kein Berg ist ihnen zu hoch und keine Rinne zu steil, wenn es darum geht, das perfekte Foto zu schießen.
Aber Fabio und Max sind nicht nur hinter der Kamera aktiv. Beide sind selbst Athleten und leidenschaftliche Skifahrer. In dieser Saison haben sie endlich die Gelegenheit genutzt, vor die Kamera zu treten und ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen.
Eine Saison wie die Berge. Voller Höhen und Tiefen


Erst wenige Tage zuvor war ich mit Teamkollegen Fabio Keck am Piz Palü. Lange haben wir abgewartet und gehadert. Auch hier brachen wir ab. Die untere Hälfte unserer Line wollte sich nicht aus der dichten Wolkendecke schälen. In den Ötztalern wiederum musste ich mir schon im zweiten Jahr eingestehen, dass ein Filmprojekt nicht klappen wird – zu warm, zu gefährlich.
Aber es wird der Zeitpunkt kommen, wo alles passt. Wie im Georgischen Kaukasus, wo wir im Angesicht des mächtigen Ushba nach einem Dump absolute Traumbedingungen vorgefunden haben: knietiefer Powder und ein gigantisches Couloir am Tetnuldi-Gletscher.
Doch für die Magie müssen es nicht die fernen Berge sein. Manchmal sind es ein paar Turns auf der Piste, das gleichmäßige Anlegen einer Aufstiegsspur, das Entdecken einer unverspurten Rinne rund um Innsbruck. Sind es nicht häufig die Tage, von denen wir uns nichts erwartet haben, die uns am längsten in Erinnerung bleiben? Letztendlich kommt es aber vor allem auf die Menschen an. Erlebnisse teilen, geglückte Abfahrten feiern, einen Abbruch gemeinsam verdauen – und dann beim Bier zusammensitzen.
Umkehren bedeutet auch, die Möglichkeit wiederzukommen
Die Flanke lässt uns nicht los. Es ist Ende Juni. Bine und ich steigen über den mittlerweile ausgeaperten Sommerweg noch einmal zur Mischabelhütte auf. 2 Uhr aufstehen, eilig frühstücken. Es weht ein eisiger Wind, es schneit, die Wolken hängen dicht. Am Fuße der Wand reißen uns die Böen fast von den Skiern. Soll es einfach nicht sein? Wir schaufeln ein Schneeloch und warten ab. Zwei Stunden. Dann reißen die Wolken auf. Wir montieren die Steigeisen und steigen in die Flanke ein – und erreichen um Viertel vor Neun den Gipfel. Und dann: Beenden wir die Skisaison mit Turns im griffigen Firn dieser ausgesetzten, wunderschönen Flanke. Es fühlt sich schwer nach Erfüllung an. Wäre das Gefühl das gleiche gewesen, hätte es beim ersten Anlauf geklappt? Derartige Linien erfordern Hingabe, Leidenschaft, Respekt und einen starken inneren Antrieb. 1.000 Tiefenmeter später schwingen wir an der Hütte ab. Die Gefühle sind schwer zu beschreiben. Muss man auch nicht. Zeit für ein Bier.
Mit Max und Fabio unterwegs:

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