Qualität, Reparierbarkeit, Pflege und 2nd Life – wir setzen alles daran, unsere Produkte so lange wie möglich im Einsatz zu halten. Mit Textile-to-Textile recycelten Materialien erreicht dieser Anspruch eine neue Dimension: Aus 100 % alten Textilien entstehen neue ORTOVOX Produkte. Gleichzeitig denken wir den Kreislauf konsequent weiter und entwickeln Produkte so, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus erneut recycelt werden können.
Eines unserer zentralen Anliegen bei ORTOVOX ist der Aufbau einer textilen Kreislaufwirtschaft. Mit dem RE:volution TS, unserem ersten kreislauffähigen und damit recycelbaren Produkt aus der MTB-Kollektion, haben wir diesen Anspruch erstmals konkret umgesetzt:
Der perfekte Kreislauf – ein Selbstläufer?
Recycling ist kein neues Konzept. Wir alle sind mit dem Trennen von Glas, Papier oder Bioabfällen aufgewachsen. Im Textilsektor hingegen ist Recycling noch kein allzu etablierter Ansatz. Textile-to-Textile-Recycling (T2T) verwertet Schnittreste, Produktionsabfälle und aussortierte Alttextilien zu neuen Fasern. Klingt gut.
Warum machen das nicht alle?
Recycelte Textilfasern hängen stark von der Reinheit des Ausgangsmaterials ab. Während Plastikflaschen aus sortenreinem Kunststoff bestehen, bestehen viele Textilien aus Mischgeweben. Dazu kommen Nähte, Knöpfe, Reißverschlüsse, Beschichtungen, Kleber oder Applikationen. Sortierung und Aufbereitung sind dadurch deutlich aufwändiger – und erfolgen oft noch manuell. Das bedeutet wiederum für die Produktentwicklung, möglichst wenige unterschiedliche Materialien einzusetzen und alles leicht trennbar zu konstruieren. Für ein hochfunktionelles ORTOVOX Produkt ist das besonders herausfordernd, denn …
„Unser Anspruch ist es, Produkte zu entwickeln, die unter allen alpinen Bedingungen zuverlässig funktionieren und eine lange Nutzungsdauer gewährleisten. Um diese hohe Funktionalität sicherzustellen, kombinieren wir bewusst verschiedene Fasern. So entstehen langlebige Produkte, die exakt für ihren Einsatzzweck optimiert sind – auch wenn sie dadurch nicht vollständig recycelbar sind.“
Christine Brien, Head of Material

















