HOKKAIDO SU-SKI

Tiefschnee & Reisnudelsuppe

HOKKAIDO SU-SKI

Tiefschnee & Reisnudelsuppe

  • Freeriden in Japan
  • Eine einfache Gleichung

Eine einfache Gleichung

Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: Japan + Januar = Powder und Faceshots. Fehlt jedoch eine Variabel in dieser Gleichung, dann wird diese simple Gegenüberstellung schon etwas komplizierter. Um nicht gleich alle Leser zu vergraulen und etwas Licht ins Dunkel der Mathematikwelt zu bringen, lasst uns doch zum Anfang springen. 

Tiefschnee in Japan

Zusammen mit Thomas, dem Head of Mountainwear von ORTOVOX, und Stefan, Head of Product von ORTOVOX, flogen Freeride-Pro Angelika Kaufmann und ich gemeinsam mit dem Fotografen und Filmer Hansi Heckmair Ende Januar nach Japan. Ziel war es, die neueste Kollektion der Guardian Shell im Feld zu testen, sie auf Herz und Nieren zu prüfen, richtig in die Mangel zu nehmen und ein direktes Feedback zu Qualität und Performance an den japanischen Produzenten abzuliefern. Und nebenbei sollten natürlich noch wahnsinnige Bilder und ein Kurzfilm vom Trip rausspringen – und das in fünf Tagen.

Als wir auf Hokkaido landeten und den Bus nach Niseko bestiegen, trübte sich die Stimmung vorerst ein wenig. Zwar war die Landschaft – ohne Zweifel – beeindruckend, aber der letzte Powderalarm war bereits seit einiger Zeit verstummt. Die ersten Schwünge im Land der aufgehenden Sonne fühlten sich für uns eher nach Dämmerung an: Windverfrachtet, gepresst, harschig, eisig und kompakt. Und dazu: ungeschliffene Kanten. 

Nach dem ersten Tag auf der Piste, weit weg vom Backcountry, saßen Hansi und ich im Onsen. Den Waschlappen sauber gefaltet am Kopf und den Blick Richtung Vulkan gerichtet, philosophierten wir über unsere derzeitige Situation.

Klar, laut Wikipedia klingt alles so einfach:

„Durch seine Lage zwischen Bergen und dem Meer ist Niseko den kalten und trockenen sibirischen Winden ausgesetzt, die sich über dem Japanischen Meer mit Feuchtigkeit anreichern. Diese Feuchtigkeit produziert im Winter starken und anhaltenden Schneefall.“


So die Theorie. Aber was, wenn sich das allwissende Medium irrt?


  • Vermisster Powder

    Wo bleibt der Powder?

    Wir mussten uns in Geduld üben. Doch schließlich wurden wir belohnt: Sonnenschein, atemberaubende Landschaften und erste Linien im frischen Tiefschnee. 

  • Wenn es schneit, dann richtig

    Der lang ersehnte Deep Powder Japans ließ den Atem stocken und zauberte ein breites Grinsen ins Gesicht. 

    Wenn es schneit, dann richtig.
  • Salzwasser und Regen

    Salzwasser und Regen

    Am Ozean wurde die Kollektion auf die Härteprobe gestellt, während wir Einblicke in den Alltag der einheimischen Fischer bekamen, viel Fisch aßen und noch mehr Sake tranken.

  • Feinstes Sushi

    Feinstes Sushi

    Wir hatten uns auf die berühmten Hokkaido-Kürbisse eingestellt, doch vor Ort wurde uns das weltbeste Sushi serviert.

  • Die Crew

    Die Crew

    Von Links nach Rechts: Friedrich Baur, Iino Fumiyuki, Stefan Krause, Chris Ebenbichler, Angelika Kaufmann, Thomas Moe, Tana Schulz, Alexandre Fumeux


SALZLUFT STATT SCHNEE

Tag Zwei diente in erster Linie dazu, beeindruckende Bilder und neue Motive zu finden. Bewegte Bilder in hüfthohem Tiefschnee kann ja jeder und so entschieden wir uns ans Meer zu fahren.

Ungewöhnliche Shots vor einer beeindruckenden Kulisse direkt am Ozean, freundliche Begegnungen mit einheimischen Fischern und Einblicke in den Alltag einer japanischen Familie, die uns herzlich empfangen hat: Ein perfekter Tag – auch ohne den Big Powder. Genau diese Momente sind es, die uns inspirieren, uns prägen und uns die einfachen Dinge im Leben wieder bewusster werden lassen. Ruhe kehrt ein und der Fokus wird gefunden. Klar hilft dabei auch der fehlende Handyempfang und die Unmöglichkeit, dass unzählige Anrufe durchdringen.

Wir entschieden uns zu mehr Ying und weniger Yang und Geli buchte uns kurzerhand im kleinsten Sushi-Restaurant der Welt einen Tisch, um den Tag mit Sake ausklingen zu lassen. Wie wir da so sitzen, öffnete sich die Tür zu diesem winzigen Beisl. Ich kann mich nicht mehr erinnern wie viele Leute rein kamen. Was ich jedoch noch genau vor Augen habe: Die weiße Pracht mit der die Köpfe der Japaner bedeckt waren. „Es schneit!“, schrie ich und Gelis und Hansis Augen begannen zu leuchten. 


BIG POWDER

Was dann kam, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Nach all dem Warten und dem Zweifel hatten wir drei perfekte Tage in diesem wunderschönen Land. Wenn es dort schneit, dann aber richtig! Wir pflügten durch den frisch gefallenen Pulver, erkundeten auf Fellen das japanische Hinterland und konnten unser Glück kaum fassen. Jeder der einmal in seinem Leben die Chance bekommt in Japan seine Spuren zu hinterlassen, sollte diese unbedingt nutzen und der wird erfühlen was ich jetzt nur begrenzt ausdrücken kann.

Danke Geli für deine heitere Art und danke Hansi für den doch gelungenen Output. ORTOVOX macht‘s möglich und in der neuen Guardian Shell fühlt sich Skifahren doch gleich nochmal geiler an.

Text von Chris Ebenbichler 


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